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Posts

Dankbarkeit

Es gibt ein Gefühl, welches im Moment in mir trage. Es ist eine Mischung aus Glück und Zufriedenheit – einfach eine grosse Portion Dankbarkeit. Woher das kommt, frag ich mich, und du dich vielleicht auch. Und ich muss sagen, es ist gar nicht so schwierig, dieses Gefühl zu finden.  Schon vor einigen Jahren habe ich begonnen eine Art Tagebuch zu führen. Aber nicht mehr so wie zur Primarschulzeit. Denn da hatte ich den Fokus vor allem auf den Dingen, die doof waren oder schlecht liefen.  Ich habe mir nun täglich Dinge aufgeschrieben, die toll waren. Denn als ich später wieder las, was ich geschrieben hatte, konnte ich mich immer noch daran erinnern, was schön war und nicht an all die negativen Emotionen, die ich eben mit den negativen Erlebnissen verband.  Doch irgendwann war auch dieses Tagebuchschreiben nicht mehr an der Tagesordnung. Ich vergass es aufzuschreiben, war zu müde oder hatte keine Lust.  Seit Mitte dieses Jahres notiere ich mir jedoch täglich...

LOVESTORM

Was ist heute erzähle ist wiedermal nicht von mir erfunden, aber wird viel zu wenig gehört! Hast du schon einmal von einem Lovestorm gehört? Nein? Aber bestimmt schon von einem Shitstorm, nicht? Shitstorms sind nichts anderes als negative Kritik in lawinenartigem Auftreten und dies vor allem auf sozialen Netzwerken oder auch auf Blogs. Menschen zeigen so in Massen ihre Entrüstung und ihren Hass gegenüber Gezeigtem oder Gepostetem.  Doch gibt es mir wirklich ein besseres Gefühl, wenn ich schlecht über jemanden spreche und meine Wut oder vielleicht sogar meinen Hass öffentlich teile? Habe ich das Recht, Menschen zu beschimpfen, über Dinge schlecht zu reden, deren Fakten ich gar nicht richtig kenne? Und das Ganze im Internet?  Können wir es nicht umdrehen? Können wir nicht einen Lovestorm starten. Einen Sturm, eine Welle aus Liebe, Toleranz, Bewunderung und positiver Ehrlichkeit.  Es gibt zwar bereits diverse Homepages, die das ins Leben gerufen haben, und trotz...

sag "hallo" zu deinen Gefühlen

Es ist ja grundsätzlich nichts Neues, dass wir in einer leistungsorientierten Gesellschaft leben. Ob das nun gut oder schlecht ist möchte ich nicht beurteilen, das ist ganz alleine deine Meinung. Tatsache ist aber, dass Gefühle nicht unbedingt gewinnbringend sind, wenn es darum geht, Leistung abzurufen.  Ich versuche also mehrheitlich meine negativen Gefühle in Schach zu halten, versuch das Positive zu sehen, meinen Serotoninhaushalt zu fördern, indem ich Dinge tue, die mir Spass machen. Und wenn ich dann Dinge machen muss, die mir nicht so Spass machen, dann sag ich mir halt einfach, dass es nicht so schlimm ist. Ganz einfach. Oder? Ich war mein ganzes letztes Wochenende unterwegs. Nicht weiter schlimm, das geht vielen so, «nöd wohr?». Ich mag Freiheit und die Möglichkeit, selber entscheiden zu können. Leider war dem für diese zwei Tage nicht ganz so. Daran war wiederum nichts schlimm, ich hatte auch Spass, aber es war trotzdem anstrengend. Und plötzlich merkte ich am Son...

Write hard and clear

about what hurts.   – Ernest Hemingway Dieses Zitat hat mich durch meine Pubertät begleitet. Ich habe damals schon gebloggt und vielleicht ist es besser, dass nur wenige meinen Blog kannten. Ich habe Zitate und Bilder gepostet, die meine emotionale Achterbahnfahrten mitdokumentierten. Hochjauchzend oder tiefbetrübt und bitte noch poetisch dazu, ich habe es geliebt.  Und doch ist meine Pubertät schon ein paar Jährchen vorbei. Das Zitat von Ernest Hemingway lässt mich aber nicht los.  Und vielleicht, also sehr wahrscheinlich sogar, hat Hemingway recht, dass wir unserem Schmerz Raum geben sollen. Ihn nicht in uns hineinfressen sollen. Denn ehrlich gesagt vermisse ich die Pubertät manchmal; die Ausrede für jeden Emotionsschwall und obwohl es mir damals oft so ging, dass ich mich selber nicht verstanden hatte, so fühle ich mich heute auch ab und an noch so. In ein Leben hineingepflanzt, in welches man zwar nicht mehr reinwachsen, aber trotzdem mitwachsen muss...

sorry not sorry

Wir entschuldigen uns dauernd, zu oft und manchmal auch unnötigerweise. Auch an Anlehnung an den Post «Nicht. mein. Problem» hier ein paar Denkanstösse für dich die tausenden von Entschuldigungen, die du schon ausgesprochen hast.  1.      Du bist ein Mensch und du machst Fehler. Das ist normal, das ist menschlich. Das passiert, damit wir lernen und uns weiterentwickeln.  2.      Wir entschuldigen uns oft präventiv, weil wir nichts falsch machen wollen, und manchmal auch, obwohl gar nichts passiert ist. «Entschuldigung, dass ich vielleicht zu spät sein werde, weil ich noch einen Arzttermin habe, blabla.». Weshalb entschuldigen? Was kannst du für deinen Termin. Informiere, wenn nötig. Ich entschuldige mich sogar im Supermarkt, wenn ich vor der Gemüsetheke stehe und jemand auch zum Fenchel möchte. Der Fenchel kann warten, du kannst auch warten. Warum soll es mir leidtun, wenn ich jetzt zuerst dastand? Verhaltensmuster, mit denen wi...

Generation Prokrastination

Vielleicht vorerst: Prokrastination bedeutet das Aufschieben von anstehenden Tätigkeiten.  Und ist es nicht so, dass man sich heutzutage manchmal darüber definiert, wie lange man eine Tätigkeit vor sich hinschiebt? Dass man oft alles tut, ausser das, was wir wirklich sollten und sich die Spitze unserer To-Do-Listen nie zu ändern scheint? Wir fangen den frühen Vogel nicht, nein, er kann uns mal! Wir haben so viele Möglichkeiten, von Dingen, die wir tun könnten, dass wir gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Die unbegrenzten Möglichkeiten sind überall, nicht nur in Amerika. Wenn wir irgendwo hinreisen, sind wir informiert wie nie zuvor, aber doch nicht vorbereitet.  Die Flut, die über uns hereinzubrechen scheint, voller Informationen, Emotionen, und Erwartungen, lassen wir aus Überforderung vor der Haustür. Wir warten oft so lange, Aufgeschobenes zu erledigen, bis es oft gar keinen anderen Ausweg gibt. Wir sind die Generation von morgen, aber wenn wir alles dahi...

Nicht. mein. Problem.

Oder: Appell an deine Selbstverantwortung Wir machen öfters Probleme anderer zu unseren, ohne dass wir es überhaupt merken. Deshalb habe ich hier für dich einige Dinge aufgeschrieben, um dich deiner Gedanken und Taten vielleicht etwas bewusster zu machen.    1.      Du bist verantwortlich für deine Gedanken Eine positive Nachricht: Du bist die einzige Person, die deine Gedanken denkt. Und deine Gedanken kennt, solange du nicht darüber sprichst. Vielleicht kennst du aber auch den Moment, wenn es sich anfühlt, als würden dich deine Gedanken auffressen, sich das Karussell nicht mehr aufhört zu drehen und es einfach nur laut in deinem Kopf ist? Auch dafür bist du verantwortlich, ganz alleine. Sprich darüber, schreib sie auf und finde heraus, weshalb sie so laut sind.  2.      Flüchte dich nicht in die Probleme anderer Wir haben die wunderbare Fähigkeit Probleme anderer zu unseren zu machen. Kleine Beispiele: Meine Yog...