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Posts

Alltagsfunken

Genau weil wir im Moment wahrscheinlich alle Weltschmerz verspüren, ist dieser Blogpost ein wenig anders, als gewohnt. Weil ich merke, dass wir Funken brauchen; ein Licht im Dunkeln, etwas, um sich festzuhalten.   Und auch wenn wir keinen Weltfrieden herbeizaubern können, so habe ich dir hier wenigstens ein paar Ideen, wie du ihn in dir finden kannst.     Atme Nimm frische Energie mit jedem Atemzug auf, neue Liebe und Gelassenheit. Fülle dich mit positiven Gedanken.  Und lass mit jedem Atemzug los; lass Dinge gehen, die nicht länger dir gehören und befreie dich ein Stückchen mehr von dem, was dich zurückhält.    Sehe und werde gesehen Wie möchtest du Liebe, Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfahren, wenn du dich versteckst? Denn vielleicht ist es auch so, dass du aussenden musst, um empfangen zu können. Doch hast du den Mut, auf andere zuzugehen, in Kontakt zu kommen, so wirst du auch merken, dass all diese Funken, die du versprühst, auch wieder zu dir zurü...

Leben heisst lernen

Leben heisst lernen,  dass wir uns Zeit nehmen müssen, wenn wir welche haben wollen; dass wir verantwortlich sind für Gedachtes und Nichtgedachtes, Gesagtes und Nichtgesagtes, Getanes und Nichtgetanes; Dass der Sinn des Lebens darin liegt, immer die Liebe und das Leben im Sinn zu haben.   Leben heisst lernen, dass es nicht darauf ankommt, ob wir uns etwas schenken, sondern darauf, ob wir imstande sind, uns gegenseitig etwas zu geben; dass das Wesen des Lebens die Veränderung ist; dass wir Liebe säen müssen, wenn wir Liebe ernten wollen.   Leben heisst lernen, die Kunst der Gelassenheit auszuüben:  das Weglassen, das Zulassen, das Loslassen; dass die schwierigste Aufgabe unseres Lebens darin besteht, nie aufzugeben; dass unser Mensch-Sein untrennbar mit dem Mensch-Werden verbunden ist.   Ernst Ferstl   Über dieses Gedicht von Ernst Ferstl bin ich bei meinen Eltern gestolpert, als es in einer Weihnachtskarten abgedruckt war. Ich war sofort fasziniert davon un...

ein bisschen Poesie 2.0

  Und manchmal fehlen mir all die Worte, um ganze Sätze daraus zu bilden. Deshalb mache ich Poesie, dann fällt es weniger auf. Und trotzdem hoffe ich, dass es dich genau dorthin trifft, wo es auch hinsoll. Direkt ins Herz.     Das hier sind reine Worte, ein bisschen Poesie. Eine Ode an den Alltag und all die Funken, all die Lichtstrahlen die sichtbar werden,  wenn wir sie reflektieren.  Und ich hoffe du nimmst sie an,  als wär’ was Wahres dran.    Ich möchte alles sein. Und nichts. Einen Wimpernschlag und eine Ewigkeit.  Eine Priorität und keine Option, obwohl ich mich zu oft zu Zweiterem mache,  damit ich überhaupt etwas bin.    Wie sinnlos das ist, merkt man erst,  wenn es schon geschrieben ist.    Ich will strahlen wie die Sonne,  funkeln wie die Sterne  und scheinen wie der Mond.  Ich möchte duften wie frisch gemähtes Gras oder Sommerregen auf heissem Asphalt. Ich möchte klingen wie mein Liebli...

Polaritäten

Wo Licht, da auch Schatten, aber wo Schatten, da auch Licht. Wir leben in diesem ewigen Kreis.   Und manchmal mache ich daraus keinen Kreis, sondern eine Münze und betrachte sie je nach Situation nur von einer Seite. Manchmal verherrliche ich alles; es war so schön, so wunderbar, so unersetzbar. Und manchmal kann und möchte ich gar nicht mal versuchen zu sehen, ob es an einer Situation überhaupt etwas Positives gab. Ich sehe nur Schatten, nur Dunkelheit, nur Schmerz. Ich kreiere dadurch diese zwei Pole und möchte sie trennen, obwohl ich innerlich weiss, dass sie zusammengehören.    Und ja, vielleicht ist dies heute sogar eine Liebeserklärung an die Polaritäten.  Und wer mich kennt, der weiss, dass es ein langer Weg hierhin war. Trotzdem war jeder einzelne Schritt notwendig, trotzdem bin ich für jeden einzelnes Erlebnis dankbar.    «Kissed by the sun, but raised by the moon.» Wir können darauf vertrauen, dass die Sonne jeden Tag von neuem scheinen wird. Nich...

Machtkampf

Ist es noch die Macht deiner Gewohnheiten, dass du tust, was du tust oder kämpfen deine Bedürfnisse schon dafür, was sie wirklich wollen?   Vor zwei Jahren habe ich den Post «Gewohnheiten sind wie Strassen» ( https://wherethesparkcomesfrom.blogspot.com/2019/12/gewohnheiten-sind-wie-strassen.html ) verfasst, welcher zum einen versucht hat zu erklären, wieso wir so oft an unseren neuen Vorsätzen scheitern und wie lange es überhaupt dauert, bis wir eine neue Gewohnheit integriert haben. Das dauert nämlich fast siebzig Tage, also länger als zwei ganze Monate. Und natürlich müssen wir Tag für Tag dafür arbeiten.    Mittlerweile habe ich noch einen weiteren Blickwinkel auf das Ganze. Auf jeder Handlung gründet ein Bedürfnis, das gestillt werden möchte. Bedürfnisse verändern sich auch in unserem Leben. Unzufrieden sind wir oft dann, wenn unsere Bedürfnisse nicht gestillt sind. Und doch sind da immer noch die Gewohnheiten, diese Autobahnen, welche uns schon lange gute Dienste get...

Liebes 2021

  Liebes 2021   Da ich dem Vorjahr auch ein Brief geschrieben habe, bin ich der Meinung, dass du auch einige Zeilen verdient hast. Und diese Worte widme ich dir und denjenigen Menschen, die an meiner Seite waren.    Wo soll ich beginnen. Vielleicht damit, dass ich um nichts in der Welt ein Jahr zurückgehen würde. Nicht, weil ich da unglücklich war, aber nicht unbedingt zufrieden. Weil ich so verkrampft gesucht habe, nach Ruhe, nach dem Gefühl anzukommen, und am allermeisten nach mir.    Und ja, dieses Jahr musste ich mehr als nur Träume begraben. Abschied nehmen. Erkennen, dass wir in einer Welt der Endlichkeit leben. Und dass alles unvorhersehbar ist und dass bereuen nichts nützt.  Dafür habe ich nicht nur Luftschlösser gebaut, sondern auch Pläne umgesetzt. Ich habe Dinge gemacht, die andere in einer Pandemie nicht alle unbedingt machen würden. Bin aus der Comfort-Zone ausgebrochen, weil sie mir keinen Komfort mehr gegeben hat.  Ich habe meinen J...

Stille

(k)ein weihnächtlicher Blogpost   Eines der bekanntesten Weihnachtslieder handelt von einer «Stillen Nacht», einer heiligen Zeit. Und vielleicht inspiriert von diesem Lied und dessen Zeilen, und vielleicht auch in der Hoffnung der vierten Strophe, dass der Welt irgendwann Schonung verheissen wird, schreibe ich diesen Post.  Ein Text voller Sehnsucht nach Stille.    Je lauter es um mich herum ist, je grösser das Chaos zu sein scheint und je mehr der Tornado an Geschwindigkeit aufnimmt, desto mehr lasse ich mich von anderen Dingen berieseln, um davon abzulenken. Denn die Stille wäre zu ohrenbetäubend, zu still und vielleicht auch zu wenig.  Obwohl alles, was ich brauche, nichts ist. Eigentlich brauche ich nur mich und mich zu sehen, zu fühlen und anzuerkennen. Ehrlichkeit, dass es grad zu viel ist. Und dann Stille, einfach nur Stille.    Wenn ich so daran denke, so wird uns im Alltag Stille oft mit einem etwas negativen Touch verkauft. Stille in Filmen s...