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Aufbruch

Keiner wird gefragt wann es ihm recht ist, Abschied zu nehmen von Menschen von Gewohnheiten von sich selbst irgendwann heisst es  damit umgehen ihn aushalten annehmen diesen Schmerz des Sterbens dieses Zusammenbrechen um neu aufzubrechen.  Dietrich Bonhoeffer     Ich wünschte, ich hätte dieses Gedicht nie gelesen und mich gleichzeitig so damit verbunden gefühlt. Und irgendwie wünschte ich auch, dass ich nie das Bedürfnis bekommen hätte, dieses Gedicht zu teilen. Schon oft habe ich geschrieben, dass das Leben seine eigenen Regeln hat und ehrlich gesagt mag ich das nur, wenn die Karten mir zugespielt werden. Manchmal ist das einfach alles so ermüdend.    Um aufbrechen zu können, muss manchmal zuerst etwas aufbrechen. Und manchmal sind dies die tiefsten Abgründe. Voll von Schmerz, Trauer und Unverständnis. Voller Wut und erschüttert von und unter den Dingen, mit denen man zurückgelassen wurde. Nackte Tatsachen und unumstösslichen Fakten. Mit Tränen und Leere....

transforming 28 - the playlist

Ich kann es kaum glauben, dass ich in wenigen Tagen meine 10 jährige Volljährigkeit feiern darf. 28 Jahre voll von allem; und vor allem das letzte Lebensjahr war mehr als alles, was ich je hätte davon zu erwarten getraut hätte. Und ich weiss, dass ich schon letztes Jahr so etwas Ähnliches geschrieben habe, aber dass dieses Lebensjahr so transformierend sein wird, hätte ich nie gedacht. Ich bin dankbar für jede gewonnene Erkenntnis, auch wenn es mich doch auch sehr durchgeschüttelt hat.    Und nun zur Playlist: Höre sie so an, wie das Leben ist;  auf Shuffle . Tanze zu dem Beat, der gerade läuft und habe Freude daran, auch wenn du mal nicht im Takt bist. Höre bei einigen Liedern mit den Ohren, bei anderen mit dem Herzen. Jedes einzelne Lied hat seine Geschichte, wenn du es erzählen lässt.  Hier also 29 Lieder nur für mich und natürlich auch für dich; 28 davon für die grandiosen Lebensjahre und der Bonustrack für alles, was noch kommt.    https://open.spotify...

Zurück zu dir

  Manchmal da verlieren wir uns auf dem Weg. In den Bann gezogen von Orten, von Menschen, von Gegenständen. Eingenommen von Texten, Liedern und Bildern.   Und plötzlich sitzen wir dann da – nicht unglücklich – aber nicht mehr bei uns. Es fühlt sich alles so weit weg an, und alles, was sich in uns weit anfühlen sollte, scheint, als bestände es aus kleinen Kieselsteinen.  Und dann ist es an der Zeit, dich auf den Weg zurück zu dir zu machen.   Und manchmal hilft da nur noch Dankbarkeit. Dass das alles da sein durfte, all diese Erfahrungen, diese Emotionen – die Freude, wie auch der Schmerz. Dass alles seinen Platz und seinen Grund hat. Diese Momente, wo dein Herz weit offen ist.    Und manchmal hilft da nur noch Demut.  Nicht gegen den Lauf der Dinge anzukämpfen, sondern Inne zu halten und zu sein. Zu wissen, dass man – wie es das Wasser auch tut – immer wieder neue Formen und Farben annehmen darf, sich zu wandeln und nicht erstarrt zu bleiben. Als Tropf...

Lass uns loslassen

  «Wenn du etwas loslässt, bist du etwas glücklicher.   Wenn du viel loslässt, bist du viel glücklicher. Wenn du ganz loslässt, bist du frei.»  Ajahn Chah   Das Thema, über welches ich immer wieder stolpere, ist das Loslassen. Und zwar nicht das Loslassen von Gegenständen oder verpassten Chancen, nicht das Loslassen davon, dass Erinnerung nicht zur Realität werden, sondern Erinnerungen bleiben. Und das Wissen, dass sich Erinnerungen mit jedem Erinnern verändern und sich so immer weiter von der stattgefundenen Wirklichkeit entfernen. Und zu realisieren, dass es sowieso nur meine Wirklichkeit war, weil die Situation jeder Beteiligte anders erlebt hat.  Damit kann ich Frieden schliessen.   Richtig schwer tue ich mich Menschen loszulassen, die mal wichtig für mich waren. Obwohl ich weiss, dass alles seinen Grund hat und es wichtig ist, sie gehen zu lassen.  Die Endgültigkeit schmerzt und vielleicht auch zu sehen, dass man nicht mehr «gebraucht» wird. Zu wi...

Ataraxie

Und draussen, da tobt der Sturm. Es blitzt und donnert, es windet und schneit. Unsere erste Reaktion in stürmischen Zeiten ist Schutz; eine Höhle, uns verkriechen vor dem, was da draussen tobt. Die Augen und das Herz verschliessen, weil es uns übermannt, weil alles zu viel ist. Zurück ins Schneckenhaus, in die Phase, als wir noch klein und schutzlos waren. Aber auch hilflos und handlungsunfähig.    Bis dann der Gedanke kommt:  Sometimes the only way out is through.  Manchmal ist der einzige Weg raus, durch den Sturm zu gehen.    Und ich gehe, obwohl ich es nicht möchte. Und erinnere mich daran, dass, je mehr es stürmt, desto schneller sich die Wolken auch verziehen werden.    Was wir im Sturm zu füllen versuchen, ist Leere. Wir suchen Ablenkung und ein schnelles Rezept, um in ein Hoch zu kommen. Anstatt einfach Inne zu halten und uns zu überlegen, was und Erfüllung und Fülle bringt. Denn manchmal vergessen wir, dass wir erst im Stande sind zu gebe...

Leuchte - strahle - scheine!

Ich wurde von jemandem gefragt, ob ich Angst vor meiner eigenen Grösse habe. Zuerst spielte ich die Antwort runter und befand, dass das nicht so sei. Aber tief in mir merkte ich, dass die Frage doch einen wunderen Punkt getroffen hatte, als zuerst vermutet. Ja, eigentlich hielt ich oft meine Zurückhaltung, wenn es um meine Leistungen ging, stets als bodenständig und passend. Doch ehrlich gesagt, nützt dies weder mir noch anderen was. Es setzt den Wert des Geleisteten herab und gibt anderen gegen aussen das Gefühl, dass sie auch nicht ihre eigene Leistung öffentlich wertschätzen dürfen, weil man das halt nicht so macht.    Zur etwa gleichen Zeit wurde ich darauf hingewiesen, dass Nelson Mandela (der Marianne Williamson zitiert hat) zu diesem Thema einst geäussert hat. Das möchte ich dir nicht vorenthalten;    " J eder Mensch ist dazu bestimmt, zu leuchten! Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind, unsere tiefgreifendste Angst ist, über das...

Alltagsfunken

Genau weil wir im Moment wahrscheinlich alle Weltschmerz verspüren, ist dieser Blogpost ein wenig anders, als gewohnt. Weil ich merke, dass wir Funken brauchen; ein Licht im Dunkeln, etwas, um sich festzuhalten.   Und auch wenn wir keinen Weltfrieden herbeizaubern können, so habe ich dir hier wenigstens ein paar Ideen, wie du ihn in dir finden kannst.     Atme Nimm frische Energie mit jedem Atemzug auf, neue Liebe und Gelassenheit. Fülle dich mit positiven Gedanken.  Und lass mit jedem Atemzug los; lass Dinge gehen, die nicht länger dir gehören und befreie dich ein Stückchen mehr von dem, was dich zurückhält.    Sehe und werde gesehen Wie möchtest du Liebe, Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfahren, wenn du dich versteckst? Denn vielleicht ist es auch so, dass du aussenden musst, um empfangen zu können. Doch hast du den Mut, auf andere zuzugehen, in Kontakt zu kommen, so wirst du auch merken, dass all diese Funken, die du versprühst, auch wieder zu dir zurü...