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Am Ende des Tunnels

Sag mir siehst du es,

das Licht am Ende des Tunnels,

das dir Hoffnung gibt lässt und dich motiviert,

doch nicht aufzugeben? 


Es waren ziemlich genau 365 Tage

zwischen OK und K.O.,

zwischen der Vorstellung von Licht und Schatten,

obwohl ich wusste, dass es auch nur mein Blickwinkel war,

den ich von Zeit zu Zeit zu wechseln versuchte. 

 

Ein ganzes Jahr voller Dinge, 

die ich hinterfragte und anzweifelte,

für die ich dankbar war und feierte.

Ein Jahr in dem ich versuchte, 

die treue Konstante der Veränderung

immer wieder liebevoll zu umarmen. 
Und sie bis heute nicht verstehe.
Ein Jahr in dem ich zwischen Lern- und Panikzone

hin- und hersprang. 

 

Ein Jahr voller Tunnels,

voller Nächte, 
die ziemlich dunkel sein konnten 
und trotzdem immer wieder von hellem Mondschein
begleitet wurden. 
So wie der Mond in jeder seiner Phasen war, 
so war auch ich es. 
Immer und immer wieder. 

 

Es waren 365 Tage,

die sich manchmal als Rätsel darstellten. 
So undurchsichtig und voller eigener Regeln, 

die für mich so gar keinen Sinn machten. 
Ich knobelte immer und immer wieder,
aber eine vorgefertigte Lösung gab es nicht. 

 

Und hättest du mir gesagt, 

dass es «nur» ein Jahr ist, 

so wäre es wahrscheinlich erträglicher gewesen.
Aber vielleicht hätte ich dann auch
weniger die Lichtlein gesehen, 
die auch in der Dunkelheit immer noch da waren. 

 

Und nun sag ich dir,

es war nicht nur ein Licht, 

das da am Ende des Tunnels wartete. 

Es war ein verdammtes Feuerwerk. 

 

Ich wünsche dir, dass auch deines auf dich wartet. 

 

Alles Liebe, Julia

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