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Posts

Schnappschüsse

• Verletzlichkei t  • Selbstkritik • Zweifel • Selbstakzeptanz • Positivität • Realität • Funken• Ausstrahlung • Schwächen • Makel • Stärken •  echt sein • Machst du das, was deinen Funken entfachen lässt oder lediglich das, wovon andere denken, dass es dies tut? Diese Frage habe ich mir nun nach einigen Blogposts gestellt. Verfolge ich wirklich das, was ich ursprünglich in diesem Blog geschrieben habe, oder folge ich nur dem Schein?  «Unsere Haltung gegen aussen ist wie das Posieren für Bilder. Wir zeigen uns so, wie wir gerne gesehen werden wollen. Doch Schnappschüsse sind aber besser, da sie uns so zeigen, wie wir wirklich sind.» Mir fällt es manchmal schwer wirklich aus meinem tiefsten Innern zu sagen, was ich denke, weil ich es nicht gewöhnt bin. Irgendwo kommt nämlich dann doch immer der Gedanke, niemandem zu sehr auf die Füsse stehen zu wollen. Und so ertappe ich mich auch, dass ich Schnappschüsse und «ungewollte» Bilder oft nicht schön finde, weil es Un...

Zweifel

«Wo kommen all die Zweifel her Die uns ins Herz geschlichen sind Und uns in letzter Zeit so in Frage stellen Sollen wir fliehen oder kämpfen Geht es dir da so wie mir Dass man manchmal einfach nicht mehr weiss wofür» Die Toten Hosen Ich bin ein Perfektionist mit mir. Ich bin mein Endgegner, so wie Super-Mario auf Bowser trifft, bin ich die Person, die mir manchmal den Weg versperren möchte. Und dass nur, weil ich es allen recht machen möchte, bis es für mich dann auch nicht mehr stimmt.  Ich kreiere Sorgen, die gar nicht nötig wären. Ich produziere Zweifel, die wie an einem Laufband weiterbefördert wären, bis sie irgendwann verschwinden und wieder Neue auftauchen. Zweifel sind nicht immer nur schlecht, sie helfen uns zu hinterfragen was ist und zu realisieren, ob wir da sind, wo wir gerne hinmöchten. Doch wenn Zweifel hinderlich werden, sich zu Ängsten entwickeln und uns vielleicht sogar irgendwann zum Verzweifeln bringen, obwohl wir es nicht wollen, sind sie lediglich...

Fragen

Ich bin eine Person, die gerne Fragen mit Gegenfragen beantwortet. Nicht, weil ich mich von einer Antwort scheue, ich mir aber sicher bin, dass sich Fragen so auch von den Fragenden beantworten lassen. Und zwar auch so, dass die Antwort auf die Frage für sie stimmt. Denn ist die Wahrheit wirklich immer gefragt? Ist meine Wahrheit auch deine Wahrheit? Persönliche Probleme können nur von einem selber gelöst werden, und nie durch andere, nicht? Dieser Post wurde zum einen inspiriert durch das Lied «Ertrinken» der Toten Hosen und zum anderen auch durch ein Video, welches in neulich gesehen hat und ausschliesslich zehn Fragen beinhaltet hat. Das waren unter anderem Folgende: ·         Was würdest du anders machen, wenn du wüsstest, dass dich niemand dafür verurteilen würde?  ·         Stellst du dir genug Fragen oder gibst du dich damit zufrieden was du weisst oder andere dir erzählen?  ·  ...

Vergiss-dein-nicht

Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber je mehr ich zu tun habe, desto schwerer fällt es mir, bewusst Zeit für mich zu nehmen. Anstatt ins Fitness-Studio zu gehen oder nach draussen an die frische Luft, ziehe ich mich manchmal nur noch mehr zurück. Wie in ein Schneckenhäuschen, dessen Eingang ja bekanntheitshalber auch der Ausgang ist. Ich traue mich manchmal nicht, daraus auszubrechen und lasse mich von der «stressigen Zeit» einnehmen.  Ein altes Zen-Sprichwort sagt: «Du solltest täglich 20 Minuten meditieren. Ausser wenn du zu beschäftigt bist, dann solltest du eine Stunde meditieren.»  Eigentlich sollte es genauso sein. Je mehr wir aus unserem Gleichgewicht gebracht werden, desto mehr sollten wir doch danach streben, wieder zurückzukommen zu dem, was uns beruhigt, innerlich, wie auch äusserlich. Denn natürlich ist es schwieriger einen schnell drehenden Kreisel auf dem Spielplatz zu stoppen als einer, der sich nur langsam bewegt.  Vorerst wirkt es wahrschein...

gebraucht werden

«We have so many needs in our life, but the only need that we want most is to be needed by someone we really need.» «Wir haben viele Bedürfnisse in unserem Leben, aber der grösste Bedarf, den wir haben, ist von jemandem gebraucht zu werden, den wir wirklich brauchen.» Ich weiss nicht mehr genau, wann ich über dieses Zitat gestolpert bin und ich weiss auch nicht, woher es stammt. Was ich aber weiss, ist, dass sich sehr viel mehr Wahres dahinter versteckt, als dass man sich manchmal eingestehen möchte. Wir möchten, dass uns jemand braucht; in der Familie, dem Freundeskreis, beim. Job oder Hobby. Wir leisten Einsatz, wir geben uns Mühe. Denn wir wollen jemand sein, wir wollen wichtig sein, wir wollen gebraucht werden. Aber trotzdem kann dieses «gebraucht werden wollen» manchmal auch in einen Kontrollzwang oder ständige Erreichbarkeit umwälzen, in eine Überwachung und vielleicht auch Aufzwängen. So entstehen beispielsweise Helikoptereltern, die der Meinung sind, dass ihr Kind ...

Wann ist weniger mehr?

Ich starte mal wieder mit einem Spruch, der mich im Moment sehr beschäftigt: « Weniger ist mehr .» Doch ganz ehrlich frage ich mich in letzter Zeit immer öfters, wovon ich denn weniger nehmen muss, damit ich mehr erhalte? Denn ganz realistisch gesehen sollte doch mehr von etwas mehr geben und nicht weniger. Und auch nicht umgekehrt. Oder? Wir sind eine Generation von Jägern und Sammlern . Wir leisten uns sogar Dinge, die wir uns nicht leisten können. Wir leasen, nehmen Kredite auf. Wir möchten alles haben, wir definieren uns über Dinge und nicht über Taten. Wir stehen unter gesellschaftlichem Druck, den wir aber selber kreieren. Wir werden « influence d ». Nun nicht mehr ausschliesslich von Werbung im Fernseher oder in Zeitschriften, sondern für Menschen, die explizit dafür bezahlt werden, dass sie uns Dinge nahelegen, die wir ohne sie nie kaufen würden. Cookies machen es dem Internet möglich, uns Sachen zu präsentieren, nach denen wir einst gesucht oder sie zufälligerweise ge...

Spieglein, Spieglein

Kennst du die Situation, wenn jemand im Raum laut zu lachen beginnt, und du musst einfach mitlachen? Oder du musst gähnen und dein Gegenüber gähnt plötzlich mit. Kennst du auch Situationen, in denen du eigentlich gut gelaunt warst und jemand anderes mit schlechter Laune triffst und plötzlich ist deine Stimmung auch im Keller? Verantwortlich dafür sind sogenannte Spiegelneuronen. Die sind im Gehirn dafür verantwortlich, dass man die Aktivität des Gegenübers in einem gewissen Rahmen nachahmt. Damit wird auch unbewusst gespielt. Schon einmal ein Baby gefüttert und auch ganz doof den Mund geöffnet, nur damit das Kleinkind es auch tut – et voilà!  Die kleinen Spieglein in unserem Gehirn sind aber natürlich auch dazu da Empathie zu empfinden, indem wir nachvollziehen können, wie es dem anderen geht. Keine Angst, wie du wahrscheinlich gemerkt hast, hat unser Gehirn auch ein Schutzmechanismus, sodass wir nicht plötzlich alles fühlen, was andere auch tun.  Worauf ich eigentl...